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Metropolregion
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In Deutschland wurden EuropĂ€ische Metropolregionen (EMR) erstmals 1995 durch die Ministerkonferenz fĂŒr Raumordnung definiert. Der Begriff ist nicht mit dem Begriff Europaregion (Euregio) zu verwechseln, mit dem Regionen bezeichnet werden, die auf dem Gebiet von mindestens zwei Staaten liegen. Eine Euregio wird nur selten Metropolregion genannt.
Im Gegensatz zu einer Agglomeration, die aus einer Kernstadt und ihrem suburbanen, eher dicht bebauten Vorortbereich (auch Ballungsraum oder SpeckgĂŒrtel genannt) besteht, ist der Begriff der Metropolregion weiter gefasst und schlieĂt auch groĂe lĂ€ndliche Gebiete mit ein, die mit den Oberzentren der Region durch wirtschaftliche Verflechtungen oder Pendlerströme in enger Verbindung stehen. Durch die Kooperation in Metropolregionen soll so auch die Planung von StĂ€dtebau- und Verkehrsprojekten verbessert werden.
GroĂstĂ€dte, die fĂŒr ihr Umland Ă€hnliche Funktionen wie die Metropolen ĂŒbernehmen, jedoch mit ca. 100.000 bis 300.000 Einwohnern kleiner sind als Metropolen, werden als Regiopolen bezeichnet. Analog wird ihr Verflechtungsbereich Regiopolregion genannt.cite-ref-1[1]
Contents
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Begriffsgeschichte
Als VorlĂ€ufer der Metropolregion entstand in den 1930er Jahren in den Vereinigten Staaten der Begriff âmetropolitan areaâ. Er diente der statistischen Analyse von Agglomerationen, unabhĂ€ngig von bestehenden Verwaltungsgrenzen. 1949 wurden auf der Grundlage von Pendlerbeziehungen zwischen Metropolen und ihren suburbanen RĂ€umen Metropolitan Statistical Areas abgegrenzt. Dieses Konzept wurde von Olaf Boustedt als âBoustedt-Stadtregionen-Modellâ auch auf deutsche Stadtregionen ĂŒbertragen. Als Metropolregionen wurden im Laufe der weiteren Entwicklung unter BerĂŒcksichtigung von Erkenntnissen der Globalisierung durch neue, wirtschaftsgeographische Methoden zur Erfassung von Global Cities schlieĂlich Bereiche in einem global âabgestuften Siedlungssystemâ verstanden, die sich âdurch ihre GröĂe, ihre engere Integration in das globale StĂ€dtesystem und ihre herausragende Funktion im nationalen wie auch internationalen Kontextâ abheben.cite-ref-2[2] Der deutsche Raumordnungsbericht 2005 begriff sie als âhochverdichtete AgglomerationsrĂ€ume mit mehr als einer Million Einwohnern, die sich gemessen an ökonomischen Kriterien wie Wertschöpfung, Wirtschaftskraft und Einkommen besonders dynamisch entwickeln und international besonders herausgehoben und eingebunden sind.âcite-ref-3[3]
Funktionen einer Metropolregion
Entscheidungs- und Kontrollfunktion
In einer Metropolregion besteht eine hohe Konzentration von politischen und ökonomischen Einrichtungen. Die gröĂten Unternehmen eines Landes bzw. der Welt haben dort ihre Hauptsitze oder wichtige Zweigstellen. Das können beispielsweise Regierungssitze, Firmensitze, internationale Organisationen oder Nichtregierungsorganisationen sein.
Innovations- und Wettbewerbsfunktion
Eine Metropolregion ist der Motor gesellschaftlicher, kultureller und technologischer Entwicklung. Dies zeichnet sich auch durch eine hohe Anzahl an Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen aus. Auch kulturelle GroĂveranstaltungen können ausgerichtet werden, da die nötige Infrastruktur, wie z. B. Theater oder Stadien vorhanden sind.
Gateway-Funktion
Eine Metropolregion ist eine âDrehscheibeâ. Austausch von Wissen und Informationen ist ohne groĂe Probleme möglich, da eine sehr gute Erreichbarkeit gegeben ist. Indikatoren dafĂŒr sind internationale FlughĂ€fen, Verkehrsknotenpunkte, Standpunkt von Internet-Servern, Messen etc.
Symbolfunktion
Sie bĂŒndeln âein hohes MaĂ an historischer, politischer, kultureller sowie stĂ€dtebaulicher Bedeutung und ein entsprechendes internationales Ansehenâ.
Metropolregionen in der Welt
Die gröĂten Metropolregionen der Welt sind das Perlflussdelta um Chinas Sonderwirtschaftszonen ShÄnzhĂšn und ZhĆ«hÇi inklusive der MillionenstĂ€dte GuÇngzhĆu, FĂłshÄn, DĆngguÇn und der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau mit rund 74 Millionen Menschen (Stand 2022)cite-ref-6[6] bzw. die nach administrativen Grenzen weiter gefasste GuangdongâHong KongâMacao Greater Bay Area (2022: 86,6 Millionen Einwohner)cite-ref-7[7] und die Metropolregion Tokio mit 37,8 Millionen Menschen (Stand 2023)cite-ref-8[8].
Siehe auch
:
Liste der gröĂten Metropolregionen der Welt
Die gröĂten Metropolregionen Europas
Die als METREX 1996 auf Initiative des schottischen Regionalrats Strathclyde (Strathclyde Regional Council) gegrĂŒndete Zusammenarbeitsebene der EU-Metropolregionen definiert eine Metropolregion als Agglomeration von mehr als 500.000 Einwohnern und geht fĂŒr die EU von 120 Metropolregionen aus, in denen 60 % der Einwohner der Mitgliedstaaten leben und arbeiten.cite-ref-9[9] Diese Definition des Begriffes bedeutete jedoch auch, dass bspw. in Bezug auf Deutschland weite Teile des Landes Metropolregionen wĂ€ren. In England wurden mit den Metropolitan Counties Gebietskörperschaften gegrĂŒndet, die der gewachsenen urbanen Struktur angepasst sein sollen. Damit wurde an einigen BallungsrĂ€umen die herkömmliche Aufteilung der Grafschaften abgelöst. Auch in Frankreich stimmen einige Metropolregionen mit den tatsĂ€chlichen Regionen als Gebietskörperschaft ĂŒberein. Der Status der Metropolregion in Deutschland als Metagebilde, das körperschaftsĂŒbergreifend zur Kooperation anregen soll, ist in Europa seltener anzutreffen. Es gibt allerdings auch Beispiele fĂŒr lĂ€nderĂŒbergreifende Regionen. Auf dem amerikanischen Kontinent gibt es fast doppelt so viel Metropolregionen mit ĂŒber fĂŒnf Millionen Einwohnern wie in Europa, allein 13 davon in den USA; allerdings sind diese flĂ€chenmĂ€Ăig oft sehr weit gefasst und teils auĂerhalb der ZentralstĂ€dte dĂŒnn besiedelt.
Folgende Tabelle listet die gröĂten Metropolregionen Europas mit mehr als 2,5 Mio. Einwohnern. Sie basiert, EU-Staaten betreffend, auf Daten von Eurostat und dessen engerer Definition von Metropolregionen als BallungsrĂ€ume aus dem Jahr 2016.cite-ref-eurostat-met-10-0[10] So wird etwa das Ruhrgebiet als Metropolregion betrachtet, nicht die gröĂere Auslegungsvariante als Metropolregion Rhein-Ruhr. Zum Vergleich werden die gröĂten StĂ€dtekonglomerate wie Rhein-Ruhr oder Randstad ebenfalls angefĂŒhrt. Diese Angaben sind jedoch SchĂ€tzungen und daher in Klammern angegeben.
| Rang | Name der Metropolregion | GröĂte StĂ€dte | Verwaltungseinheit | Land | Mio. Einwohner 1 (SchĂ€tzung) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Moskau | Moskau | Moskau , Oblast Moskau | Russland Russland | 19,1 (2024) [ 11 ] |
| 2 | Istanbul | Istanbul | Istanbul | Turkei TĂŒrkei | 15,9 (2024) [ 11 ] |
| 3 | London | London | London , East of England , South East England | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | 14,9 (2024) [ 11 ] |
| (â) | ( Rhein-Ruhr ) | Köln , DĂŒsseldorf , Dortmund , Essen , Duisburg , Bochum | Nordrhein-Westfalen | Deutschland Deutschland | (ca. 13) (2022) [ 12 ] |
| 4 | Paris | Paris , Boulogne-Billancourt , Saint-Denis , Montreuil | Ăle-de-France | Frankreich Frankreich | 12,39 |
| (â) | ( Randstad ) | Amsterdam , Rotterdam , Den Haag | Zuid-Holland , Noord-Holland , Utrecht , Flevoland | Niederlande Niederlande | (ca. 8,2) (2017) [ 13 ] |
| 5 | Madrid | Madrid | Comunidad de Madrid | Spanien Spanien | 6,87 |
| 6 | Sankt Petersburg | Sankt Petersburg | Sankt Petersburg , Oblast Leningrad | Russland Russland | 6,50 (2024) [ 11 ] |
| (â) | ( Rhein-Main ) | Frankfurt am Main , Wiesbaden , Mainz , Darmstadt , Offenbach am Main , Hanau | Bayern , Hessen , Rheinland-Pfalz | Deutschland Deutschland | (5,91) (2022) [ 12 ] |
| 7 | Barcelona | Barcelona , Llobregat , Terrassa | Provinz Barcelona | Spanien Spanien | 5,80 |
| 8 | Berlin | engere Auslegung als Metropolregion Berlin | Berlin , Brandenburg | Deutschland Deutschland | 5,48 |
| 9 | Hamburg | engere Auslegung als Metropolregion Hamburg | Hamburg , Niedersachsen , Schleswig-Holstein , Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland Deutschland | 5,43 (31. Dez. 2021) [ 14 ] [ 15 ] [ 16 ] |
| 10 | Ruhrgebiet | Dortmund , Essen , Duisburg , Bochum | Nordrhein-Westfalen | Deutschland Deutschland | 5,15 |
| 11 | Mailand | Mailand , Monza | Lombardei | Italien Italien | 4,33 |
| 12 | Rom | Rom | Latium | Italien Italien | 4,23 |
| 13 | Athen | Athen | Attiki | Griechenland Griechenland | 3,63 |
| 14 | Kiew | Kiew | Oblast Kiew | Ukraine Ukraine | 3,48 (2024) [ 11 ] |
| 15 | Amsterdam | Amsterdam , Zaanstad | Provinz Nordholland | Niederlande Niederlande | 3,40 |
| 16 | BrĂŒssel | BrĂŒssel , Leuven | bedeutend gröĂer als die Region BrĂŒssel-Hauptstadt | Belgien Belgien | 3,40 |
| 17 | Warschau | Warschau | Woiwodschaft Masowien | Polen Polen | 3,27 |
| 18 | Marseille | Marseille , Aix-en-Provence | Provence-Alpes-CĂŽte dâAzur | Frankreich Frankreich | 3,18 |
| 19 | Manchester | Manchester , Greater Manchester | North West England | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | 3,15 (2024) [ 11 ] |
| 20 | Budapest | Budapest | Mittelungarn | Ungarn Ungarn | 3,00 |
| 21 | MĂŒnchen | engere Auslegung als Metropolregion MĂŒnchen | Bayern | Deutschland Deutschland | 2,98 |
| 22 | Neapel | Neapel | Kampanien | Italien Italien | 2,98 |
| 23 | Wien | Wien | Wien , Niederösterreich | Osterreich Ăsterreich | 2,97 |
| 24 | Lissabon | Lissabon | RegiĂŁo de Lisboa | Portugal Portugal | 2,90 |
| 25 | Stuttgart | engere Auslegung als Metropolregion Stuttgart | Baden-WĂŒrttemberg | Deutschland Deutschland | 2,82 |
| 26 | Prag | Prag | HlavnĂ mÄsto Praha , StĆedoÄeskĂœ kraj | Tschechien Tschechien | 2,80 |
| 27 | Frankfurt am Main | Frankfurt am Main , Offenbach am Main , Hanau | Hessen | Deutschland Deutschland | 2,78 |
| 28 | Valencia | Valencia | Provinz Valencia | Spanien Spanien | 2,66 |
| 29 | Lille | Lille , Dunkerque , Valenciennes | Hauts-de-France | Frankreich Frankreich | 2,61 |
| 30 | Katowice | Katowice , Sosnowiec , Gliwice , Bytom | Woiwodschaft Schlesien | Polen Polen | 2,54 |
Daten fĂŒr EU-Regionen von
Eurostat
, Stand 1. Januar 2023,
fĂŒr andere Regionen gesondert angegeben
In Deutschland
Abgrenzung durch die Ministerkonferenz fĂŒr Raumordnung
In Deutschland hat die Ministerkonferenz fĂŒr Raumordnung (MKRO) mit ihrem Beschluss zum Raumordnungspolitischen Handlungsrahmen 1995 erstmals die Bedeutung der Metropolregionen in Deutschland (âeuropĂ€ische Metropolregionenâ) herausgestellt: âAls Motoren der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung sollen sie die Leistungs- und KonkurrenzfĂ€higkeit Deutschlands und Europas erhalten und dazu beitragen den europĂ€ischen Integrationsprozess zu beschleunigenâ.
Die MKRO definierte fĂŒr Deutschland im Jahr 1995 zunĂ€chst sechs europĂ€ische Metropolregionen (EMR), 1997 kam eine weitere dazu und 2005 nochmals vier weitere, so dass es aktuell elf EMR in Deutschland sind. Diese wurden nicht nach raumstrukturellen RealitĂ€ten, sondern normativ festgelegt und abgegrenzt, wobei vor allem die GroĂzĂŒgigkeit der Abgrenzung erhebliche methodische Unterschiede aufweist. Die Einwohnerzahlen sind deshalb nur sehr bedingt vergleichbar. Manche EMR, etwa Hannover-Braunschweig-Göttingen, enthalten sehr groĂe lĂ€ndliche Gebiete und weit auseinander liegende KernstĂ€dte, wĂ€hrend andere deutlich knapper zugeschnitten wurden. Viele der Regionen haben grenzĂŒberschreitende Verflechtungen bzw. werden dahingehend entwickelt, wie die kĂŒnftige Metropolregion Stettin.cite-ref-18[18]
Seit der Ausweisung der âkleinerenâ EMR 2005 war jede deutsche Stadt mit ĂŒber 400.000 Einwohnern Kernstadt einer âMetropolregionâ (Dresden ist mittlerweile wieder aus der Metropolregion Mitteldeutschland ausgetreten). Der Begriff hat sich dadurch erheblich von seiner ursprĂŒnglichen Bedeutung (vgl. Artikel Metropole) entfernt.
Neben den stark global ausgerichteten Metropolregionen bestehen in Deutschland 41 BallungsrĂ€ume um kleinere KernstĂ€dte. Unter diesen nehmen die in einer Studie der UniversitĂ€t Kassel von 2008 identifizierten 25 Regiopolen eine Sonderstellung als Entwicklungsmotoren fĂŒr ihre Regionen ein.cite-ref-uni-kassel-19-0[19]
Die Bundesregierung setzt im Verflechtungsbereich der Metropolregionen auf das Modell der dezentralen Konzentration.cite-ref-20[20]
Liste der Metropolregionen in Deutschland
Beim Vergleich der Metropolregionen ist zu beachten, dass die Grenzziehung einer Metropolregion oftmals unterschiedlichen Ansichten der einzelnen VerbÀnde entspricht, sodass ein aussagekrÀftiger Vergleich der Kennzahlen nach Einwohnern und FlÀche sowie Wirtschaftskraft nur eingeschrÀnkt möglich ist. Die Abgrenzung kann unabhÀngig von etwaigen Mitgliedschaften der StÀdte und Kreise sein.
| Metropolregion | Metropolregion | Mio. Einwohner | FlĂ€che in kmÂČ | Einwohner pro kmÂČ | GröĂte StĂ€dte | LĂ€nder | EMR seit |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| | Rheinland | 8,71 (2023) | 12.278 | 0. 703 | Köln , DĂŒsseldorf , Duisburg , Wuppertal , Bonn , Mönchengladbach , Aachen , Krefeld , Leverkusen , Solingen | Nordrhein-Westfalen | 2017 |
| | Berlin/Brandenburg | 6,36 (2023) | 30.375 | 0. 208 | Berlin , Potsdam , Cottbus , Brandenburg an der Havel , Frankfurt (Oder) , Oranienburg , Falkensee , Eberswalde , Bernau bei Berlin , Königs Wusterhausen | Berlin , Brandenburg | 1995 |
| | MĂŒnchen | 6,20 (2022) | 24.677 | 0. 242 | MĂŒnchen , Augsburg , Ingolstadt , Landshut , Rosenheim , Freising , Dachau , Kaufbeuren , Germering , FĂŒrstenfeldbruck | Bayern | 1995 |
| | Frankfurt/Rhein-Main | 5,94 (2023) | 14.755 | 0. 392 | Frankfurt am Main , Wiesbaden , Mainz , Darmstadt , Offenbach am Main , Hanau , GieĂen , Worms , Aschaffenburg | Bayern , Hessen , Rheinland-Pfalz | 1995 |
| | Stuttgart | 5,47 (2021) | 15.429 | 0. 354 | Stuttgart , Heilbronn , Reutlingen , Esslingen am Neckar , TĂŒbingen , Ludwigsburg | Baden-WĂŒrttemberg | 1995 |
| | Hamburg | 5,43 (2021) | 26.078 | 0. 191 | Hamburg , LĂŒbeck , Schwerin , LĂŒneburg , NeumĂŒnster , Norderstedt , Stade , Wismar | Hamburg , Mecklenburg-Vorpommern , Niedersachsen , Schleswig-Holstein | 1995 |
| | Ruhrgebiet | 5,15 (2022) | 0 4.435 | 1.160 | Dortmund , Essen , Duisburg , Bochum , Gelsenkirchen , Oberhausen , Hagen , Hamm , MĂŒlheim an der Ruhr , Herne | Nordrhein-Westfalen | |
| | Hannover-Braunschweig- Göttingen-Wolfsburg | 3,85 (2021) | 18.578 | 0. 206 | Hannover , Braunschweig , Göttingen , Wolfsburg , Salzgitter , Hildesheim , Celle , Hameln , WolfenbĂŒttel , Peine , Goslar | Niedersachsen | 2005 |
| | NĂŒrnberg | 3,63 (2023) | 21.785 | 0. 166 | NĂŒrnberg , FĂŒrth , Erlangen , Bamberg , Bayreuth , Hof (Saale) , Weiden in der Oberpfalz , Amberg , Ansbach , Neumarkt in der Oberpfalz , Coburg , Schwabach | Bayern , ThĂŒringen | 2005 |
| | Nordwest | 2,80 (2021) | 13.749 | 0. 203 | Bremen , Oldenburg , Delmenhorst , Bremerhaven , Wilhelmshaven | Bremen , Niedersachsen | 2005 |
| | Rhein-Neckar | 2,42 (2021) | 0 5.638 | 0. 429 | Mannheim , Ludwigshafen am Rhein , Heidelberg , Worms , Speyer , Neustadt an der WeinstraĂe | Baden-WĂŒrttemberg , Hessen , Rheinland-Pfalz | 2005 |
| | Mitteldeutschland | 2,41 (2021) | 0 9.718 | 0. 248 | Leipzig , Chemnitz , Halle (Saale) , Jena , Gera , Zwickau , Dessau-RoĂlau | Sachsen , Sachsen-Anhalt , ThĂŒringen | 1997 |
| | Metropolregionen in Deutschland | 58,46 (0000) | 196.923 0 | 0. 297 | | | |
| | Deutschland | 84,27 (0000) | 357.111 0 | 0. 236 | | | |
Die deutschen Metropolregionen sind mit Ausnahme des Ruhrgebietes im internationalen Vergleich sehr dĂŒnn besiedelt. Hierbei unterschreiten sechs Metropolregionen sogar den gesamtdeutschen Durchschnitt von 229 Einwohnern pro Quadratkilometer. Daher ist ein Vergleich auch auf internationaler Ebene, ohne Detailkenntnisse der einzelnen Regionen, nur eingeschrĂ€nkt sinnvoll.
Dresden ist mit ca. 545.000 Einwohnern bundesweit die gröĂte Stadt, die keiner Metropolregion angehört.
| Metropolregion | Metropolregion | Metropolregion | Mio. Einwohner 2000 | Mio. Einwohner 2010 | Mio. Einwohner 2020 [ 21 ] | Mio. Einwohner 2040 ( BBR -Prognose) [ 22 ] | VerĂ€nderung (%) (2000â2020) | VerĂ€nderung (%) (2020â2040) (BBR-Prognose) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| | Rheinland | Rhein-Ruhr | 11,81 | 11,64 | 8,71 | 8,84 | 0 +8,89 | +1,49 |
| | Ruhrgebiet | Rhein-Ruhr | 11,81 | 11,64 | 5,11 | 5,03 | 0 +8,89 | â1,57 |
| | Berlin/Brandenburg | Berlin/Brandenburg | 0 5,98 | 0 5,96 | 6,20 | 6,35 | 0 +3,68 | +2,42 |
| | MĂŒnchen | MĂŒnchen | 0 5,20 | 0 5,52 | 6,17 | 6,52 | +18,65 | +5,67 |
| | Rhein-Main | Rhein-Main | 0 5,46 | 0 5,54 | 5,82 | 5,96 | 0 +6,59 | +2,41 |
| | Stuttgart | Stuttgart | 0 5,20 | 0 5,28 | 5,46 | 5,53 | 0 +5,00 | +1,28 |
| | Hamburg | Hamburg | 0 4,97 | 0 5,08 | 5,41 | 5,31 | 0 +8,85 | â1,85 |
| | Hannover-Braunschweig- Göttingen-Wolfsburg | Hannover-Braunschweig- Göttingen-Wolfsburg | 0 3,94 | 0 3,85 | 3,84 | 3,79 | 0 â2,54 | â1,30 |
| | NĂŒrnberg | NĂŒrnberg | 0 3,48 | 0 3,45 | 3,56 | 3,64 | 0 +2,30 | +2,25 |
| | Nordwest | Nordwest | 0 2,69 | 0 2,72 | 2,79 | 2,83 | 0 +3,72 | +1,43 |
| | Mitteldeutschland 1 | Mitteldeutschland 1 | 0 7,33 | 0 6,82 | 2,42 | 2,31 | â66,98 | â4,55 |
| | Rhein-Neckar | Rhein-Neckar | 0 2,33 | 0 2,36 | 2,41 | 2,45 | 0 +3,43 | +1,66 |
| | Metropolregionen in Deutschland | Metropolregionen in Deutschland | 57,72 | 57,54 | 56,94 0 | 57,60 0 | 0 â1,35 | +1,16 |
| | Deutschland | Deutschland | 82,26 | 81,57 | 83,17 0 | 83,67 0 | 0 +1,11 | +0,60 |
Durch mehrere Austritte verkleinerte sich das Gebiet der Metropolregion Mitteldeutschland ab 2013 erheblich.
Die Angaben zu den Einwohnerzahlen entstammen dem Bericht Regionales Monitoring 2012,cite-ref-regionales-monitoring-2010-23-0[23] den der Initiativkreis EuropĂ€ische Metropolregionen in Deutschland (IKM) zusammen mit dem Bundesamt fĂŒr Bauwesen und Raumordnung (BBR) herausgibt. Die dafĂŒr verwendeten Abgrenzungen basieren auf Kreisgrenzen, die angegebenen Einwohnerzahlen entsprechen daher teilweise nicht der tatsĂ€chlichen Einwohnerzahl. Die Abgrenzungen entsprechen dem gemeldeten Stand vom 1. Juli 2012 und sind willkĂŒrlichen VerĂ€nderungen unterworfen, sodass FlĂ€chen- und Einwohnerzahlen möglicherweise nicht mehr dem aktuellen Stand entsprechen.
Abgrenzung durch das Statistische Amt der EuropÀischen Union
In der Schweiz
Metropolregionen in der Schweiz
Im Jahr 2000 definierte das Schweizer Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS) fĂŒnf sogenannte âMetropolrĂ€umeâ. Diesen GroĂagglomerationen wurden Nachbaragglomerationen zugerechnet, sofern mehr als ein Zwölftel der ErwerbstĂ€tigen aus der Nachbaragglomeration in der GroĂagglomeration arbeitete. Das BFS legte fĂŒnf âMetropolrĂ€umeâ fest: ZĂŒrich, Basel, Bern, Genf-Lausanne und Tessin.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25] Inzwischen verzichtet das BFS allerdings auf diese Raumgliederung und verwendet die Begriffe Metropole und âMetropolraumâ nicht mehr.cite-ref-26[26]
Die Metropolregion ZĂŒrich erstreckt sich gemÀà der BFS-Definition von Schaffhausen bis Zug und von Baden bis Frauenfeld. Sie ist als Finanz- und Handelsplatz, Medienzentrum, Bildungs- und Forschungsstandort sowie als Verkehrsknotenpunkt das wichtigste Zentrum der Schweiz.cite-ref-27[27] Veranstaltungen wie die Street Parade, das internationale Leichtathletik-Meeting sowie Kulturinstitutionen wie das Opernhaus und das Schauspielhaus haben eine internationale Ausstrahlung. Zudem trĂ€gt der ZĂŒrcher Flughafen zur interkontinentalen Erreichbarkeit des Gebiets bei. â Im Juli 2009 wurde der privatrechtliche Verein Metropolitanraum ZĂŒrich gegrĂŒndet. Mitglieder sind die Kantone ZĂŒrich, Aargau, Thurgau, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen, Zug und Luzern sowie rund 110 StĂ€dte und Gemeinden. Der Verein fördert die Zusammenarbeit in der Region und setzt sich auf Bundesebene fĂŒr die Anliegen des «Metropolitanraums ZĂŒrich» ein.cite-ref-28[28]
Die lĂ€nderĂŒbergreifende Metropolregion Basel ist ein trinationaler Lebens- und Wirtschaftsraum. Der Forschungs- und Wirtschaftsbereich Life Sciences (mit internationalen Firmensitzen von pharmazeutischer und chemischer Industrie), Banken (Bank fĂŒr Internationalen Zahlungsausgleich), Transport und Logistik (Binnenhafen der Schweiz), Messewesen (Basel World, Art Basel) und Kultur (3-Sparten-Theater, Beyeler-Museum), sind im auch metrobasel genannten Gebiet besonders stark vertreten. Die Region verfĂŒgt mit dem Flughafen Basel-MĂŒlhausen zudem ĂŒber einen Flughafen, der in den letzten Jahren stark gewachsen ist.
Es gibt weitere Begriffe fĂŒr den urbanen Raum Basel, nĂ€mlich RegioTriRhena, Trinationaler Eurodistrict Basel (TEB) und Trinationale Agglomeration Basel (TAB). Die RegioTriRhena, die sich Ă€hnlich wie âmetrobaselâ zusammensetzt, sich aber weiter nach Norden (Deutschland und Frankreich) ausdehnt, zĂ€hlt 2,3 Millionen Einwohner.
Genf-Lausanne ist ein bedeutender Finanzplatz. Mit Genf-Cointrin verfĂŒgt der französischsprachige Metropolitanraum ĂŒber einen internationalen Flughafen und ist Hauptsitz von zahlreichen internationalen Organisationen. Im Juli 2009 gaben Bern und die Romandie (französischsprachige Schweiz) ihre Absicht bekannt, inskĂŒnftig in der Ăffentlichkeit gemeinsam als Wirtschaftsraum auftreten zu wollen.
Metropolregionen â FĂŒnferteilung nach BFS (2000)
| Metropolregion | Gebiete | zugehörige Schweizer Agglomerationen (StĂ€dte) | Einwohner (Mio.) | FlĂ€che (kmÂČ) |
|---|---|---|---|---|
| ZĂŒrich | Kanton ZĂŒrich und angrenzende Gebiete | ZĂŒrich , Winterthur , Frauenfeld , Wetzikon - PfĂ€ffikon , Rapperswil-Jona - RĂŒti , Lachen , Zug , Lenzburg , Wohlen , Baden - Brugg , Schaffhausen sowie die Einzelstadt Einsiedeln | 1,68 (2004) | 2.104 |
| Genf-Lausanne | Genferseeregion / Riviera , einige Teile der Region Auvergne-RhĂŽne-Alpes (F) | Genf (CH/F), Lausanne , Yverdon-les-Bains , Vevey - Montreux | 1,20 (2004) | 1.014 |
| Basel | Nordwestschweiz (CH), SĂŒdosten des DĂ©partements Haut-Rhin (F), Landkreis Lörrach (D) | Basel , Delsberg | 1,30 (2008) [ 29 ] | â |
| Bern | ein Teil des Espace Mittelland | Bern , Burgdorf , Thun , Biel/Bienne , Freiburg , Einzelstadt Lyss | 0,70 (2004) | 0. 938 |
| Tessin | SĂŒdtessin, Como (I) | Locarno , Bellinzona , Lugano , Chiasso - Mendrisio | 0,53 (2004) | 0. 731 |
| Gesamt davon in der Schweiz | Gesamt davon in der Schweiz | Gesamt davon in der Schweiz | ca. 5,0 ca. 4,5 | |
Agglomerationen â stĂ€ndige Wohnbevölkerung 2010â2014
| RĂ€umliche Verteilung: Agglomerationen, Stadt und Land [ 30 ] StĂ€ndige Wohnbevölkerung im stĂ€dtischen und lĂ€ndlichen Raum â 2010â2014 am Jahresende, in Tausend | RĂ€umliche Verteilung: Agglomerationen, Stadt und Land [ 30 ] StĂ€ndige Wohnbevölkerung im stĂ€dtischen und lĂ€ndlichen Raum â 2010â2014 am Jahresende, in Tausend | RĂ€umliche Verteilung: Agglomerationen, Stadt und Land [ 30 ] StĂ€ndige Wohnbevölkerung im stĂ€dtischen und lĂ€ndlichen Raum â 2010â2014 am Jahresende, in Tausend | RĂ€umliche Verteilung: Agglomerationen, Stadt und Land [ 30 ] StĂ€ndige Wohnbevölkerung im stĂ€dtischen und lĂ€ndlichen Raum â 2010â2014 am Jahresende, in Tausend | RĂ€umliche Verteilung: Agglomerationen, Stadt und Land [ 30 ] StĂ€ndige Wohnbevölkerung im stĂ€dtischen und lĂ€ndlichen Raum â 2010â2014 am Jahresende, in Tausend | RĂ€umliche Verteilung: Agglomerationen, Stadt und Land [ 30 ] StĂ€ndige Wohnbevölkerung im stĂ€dtischen und lĂ€ndlichen Raum â 2010â2014 am Jahresende, in Tausend |
|---|---|---|---|---|---|
| | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 |
| Total | 7.870,1 | 7.954,7 | 8.039,1 | 8.139,6 | 8.237,7 |
| StÀdtische Gebiete 1) | 6.636,9 | 6.711,9 | 6.785,6 | 6.873,6 | 6.959,1 |
| LĂ€ndliche Gebiete 1) | 1.233,3 | 1.242,7 | 1.253,5 | 1.266,0 | 1.278,6 |
| Die gröĂten Agglomerationen 1) | Die gröĂten Agglomerationen 1) | Die gröĂten Agglomerationen 1) | Die gröĂten Agglomerationen 1) | Die gröĂten Agglomerationen 1) | Die gröĂten Agglomerationen 1) |
| ZĂŒrich | 1.249,8 | 1.266,3 | 1.280,9 | 1.296,6 | 1.315,7 |
| Genf | 0. 544,8 | 0. 549,4 | 0. 552,3 | 0. 560,3 | 0. 570,2 |
| Basel | 0. 521,2 | 0. 524,0 | 0. 527,2 | 0. 532,2 | 0. 537,1 |
| Bern | 0. 391,9 | 0. 394,6 | 0. 398,9 | 0. 403,1 | 0. 406,9 |
| Lausanne | 0. 379,2 | 0. 385,7 | 0. 389,6 | 0. 397,5 | 0. 402,9 |
| Die gröĂten StĂ€dte | Die gröĂten StĂ€dte | Die gröĂten StĂ€dte | Die gröĂten StĂ€dte | Die gröĂten StĂ€dte | Die gröĂten StĂ€dte |
| ZĂŒrich | 0. 372,9 | 0. 377,0 | 0. 380,8 | 0. 384,8 | 0. 391,4 |
| Genf | 0. 187,5 | 0. 188,2 | 0. 189,0 | 0. 191,6 | 0. 194,6 |
| Basel | 0. 163,2 | 0. 164,5 | 0. 165,6 | 0. 167,4 | 0. 168,6 |
| Lausanne | 0. 127,8 | 0. 129,4 | 0. 130,4 | 0. 132,8 | 0. 133,9 |
| Bern | 0. 124,4 | 0. 125,7 | 0. 127,5 | 0. 128,8 | 0. 130,0 |
| 1) GemÀà BFS-Typologie Raum mit stÀdtischem Charakter 2012 ; Quelle: STATPOP | 1) GemÀà BFS-Typologie Raum mit stÀdtischem Charakter 2012 ; Quelle: STATPOP | 1) GemÀà BFS-Typologie Raum mit stÀdtischem Charakter 2012 ; Quelle: STATPOP | 1) GemÀà BFS-Typologie Raum mit stÀdtischem Charakter 2012 ; Quelle: STATPOP | 1) GemÀà BFS-Typologie Raum mit stÀdtischem Charakter 2012 ; Quelle: STATPOP | 1) GemÀà BFS-Typologie Raum mit stÀdtischem Charakter 2012 ; Quelle: STATPOP |
Die gröĂten Metropolregionen Nord- und SĂŒdamerikas
| Rang | Name der Metropolregion | GröĂte StĂ€dte | Land | Mio. Einwohner |
|---|---|---|---|---|
| 1 | RegiĂŁo Metropolitana de SĂŁo Paulo | SĂŁo Paulo | Brasilien Brasilien | 33,6 [ 31 ] |
| 2 | Zona Metropolitana del Valle de México | Mexiko-Stadt | Mexiko Mexiko | 27 |
| 3 | New York Metropolitan Area | New York City | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 23,6 |
| 4 | Greater Los Angeles Area | Los Angeles | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 18,6 |
| 5 | Gran Buenos Aires | Buenos Aires | Argentinien Argentinien | 15,1 |
| 6 | Rio de Janeiro | Rio de Janeiro | Brasilien Brasilien | 12,8 |
| 7 | Metropolregion Chicago | Chicago | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 10,0 |
| 9 | Ărea Metropolitana de BogotĂĄ | BogotĂĄ | Kolumbien Kolumbien | 9,89 [ 32 ] |
| 8 | Lima Metropolitana | Lima | Peru Peru | 9,20 |
| 10 | San Francisco Bay Area | San José , San Francisco | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 7,66 |
| 11 | Metropolregion Greater Boston | Boston | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 7,55 |
| 12 | Dallas | Dallas | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 7,45 |
| 13 | Philadelphia | Philadelphia | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 7,41 |
| 14 | Santiago de Chile | Santiago de Chile | Chile Chile | 7,00 |
| 15 | Detroit | Detroit | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Kanada Kanada | 6,60 |
| 16 | Houston | Houston | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 6,57 |
| 17 | Atlanta | Atlanta | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 6,30 |
| 18 | Washington Metropolitan Area | Washington (District of Columbia) | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 5,6 [ 33 ] |
| 19 | Metropolregion Miami | Miami | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 5,57 |
| 20 | Greater Toronto Area | Toronto | Kanada Kanada | 5,55 |
| 21 | Belo Horizonte | Belo Horizonte | Brasilien Brasilien | 5,40 |
| 22 | San DiegoâTijuana | San Diego | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Mexiko Mexiko | 5,29 |
| 23 | Metropolregion Valle de AburrĂĄ | MedellĂn | Kolumbien Kolumbien | 4,26 |
Die gröĂten Metropolregionen Asiens
| Rang | Name der Metropolregion | GröĂte StĂ€dte [ 34 ] | Land | Mio. Einwohner (SchĂ€tzung) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Guangzhou-Foshan | Guangzhou , Foshan | China Volksrepublik Volksrepublik China | 49,5 |
| 2 | Tokio | Tokio | Japan Japan | 39,5 |
| 3 | Shanghai | Shanghai | China Volksrepublik Volksrepublik China | 39 |
| 4 | Jabodetabek | Jakarta | Indonesien Indonesien | 38,5 |
| 5 | Manila | Manila | Philippinen Philippinen | 37,8 |
| 6 | Dhaka | Dhaka | Bangladesch Bangladesch | 37,5 |
| 7 | Kolkata | Kolkata | Indien Indien | 37 |
| 8 | Delhi | Delhi | Indien Indien | 35 |
| 9 | Mumbai | Mumbai | Indien Indien | 33 |
| 10 | Karatschi | Karatschi | Pakistan Pakistan | 32 |
| 11 | Sudogwon | Seoul | Korea Sud SĂŒdkorea | 27,7 |
| 12 | Hongkong-Shenzhen | Shenzhen , Hongkong | China Volksrepublik Volksrepublik China | 21 |
| 13 | Peking | Peking | China Volksrepublik Volksrepublik China | 20,8 |
| 14 | Osaka-KĆbe-KyĆto (Keihanshin) | Osaka , KĆbe , KyĆto | Japan Japan | 17,9 |
| 15 | Bangkok | Bangkok | Thailand Thailand | 16 |
| 16 | Teheran | Teheran | Iran Iran | 14 |
| 17 | Greater Taipeh | Taipeh , Neu-Taipeh , Keelung | Taiwan Taiwan | 7 |
Die gröĂten Metropolregionen Afrikas
| Rang | Name der Metropolregion | GröĂte StĂ€dte | Land | Einwohner (SchĂ€tzung) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Kairo | Kairo , Gizeh , Schubra al-Chaima | Agypten Ăgypten | 25 Mio. |
| 2 | Lagos | Lagos | Nigeria Nigeria | 30 Mio. |
| 3 | Kinshasa - Brazzaville | Kinshasa | Kongo Demokratische Republik Demokratische Republik Kongo , Kongo Republik Republik Kongo | 17 Mio. |
| 4 | City of Johannesburg , City of Tshwane , City of Ekurhuleni (Zensus 2022 [ 35 ] ) | Johannesburg , Pretoria , Germiston | Sudafrika SĂŒdafrika | 12,9 Mio. |
| 5 | Luanda | Luanda | Angola Angola | 10 Mio. |
| 6 | Khartum | Khartum | Sudan Sudan | 9,8 Mio. |
| 7 | Daressalam | Daressalam | Tansania Tansania | 8,1 Mio. |
| 8 | Abidjan | Abidjan | ElfenbeinkĂŒste ElfenbeinkĂŒste | 7,4 Mio. |
| 9 | Nairobi | Nairobi | Kenia Kenia | 7,0 Mio. |
| 10 | Algier | Algier | Algerien Algerien | 6,4 Mio. |
| 11 | Ibadan | Ibadan | Nigeria Nigeria | 6,3 Mio. |
| 12 | Addis Abeba | Addis Abeba | Athiopien Ăthiopien | 5,5 Mio. |
| 13 | Benin City | Benin City | Nigeria Nigeria | 5,4 Mio. |
| 14 | Kano | Kano | Nigeria Nigeria | 5,2 Mio. |
| 15 | Lusaka | Lusaka | Sambia Sambia | 5,1 Mio. |
| 16 | Casablanca | Casablanca | Marokko Marokko | 5,0 Mio. |
| 17 | Accra | Accra | Ghana Ghana | 4,8 Mio. |
| 18 | Port Harcourt | Port Harcourt | Nigeria Nigeria | 4,7 Mio. |
| 19 | Alexandria | Alexandria | Agypten Ăgypten | 4,6 Mio. |
| 20 | Kampala | Kampala | Uganda Uganda | 4,5 Mio. |
| 21 | City of Cape Town (Zensus 2022 [ 36 ] ) | Kapstadt | Sudafrika SĂŒdafrika | 4,77 Mio. |
| 22 | eThekwini (Zensus 2022 [ 37 ] ) | Durban , Umlazi | Sudafrika SĂŒdafrika | 4,24 Mio. |
| 23 | Region Dakar | Dakar , Guédiawaye , Pikine und Rufisque | Senegal Senegal | 3,6 Mio. |
| 24 | Niamey | Niamey | Niger Niger | 3,5 Mio. |
| 25 | Bamako | Bamako | Mali Mali | 3,4 Mio. |
Gegenkonzept zur Metropolregion
Die Bloomington School oder Indiana School, eine Richtung der Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft, entstand aus einer Gegenbewegung zum Metropolitan Reform Movement der 1970er Jahre: WĂ€hrend dieses die Verwaltungsstrukturen und -einheiten von Metropolregionen zentralistisch neu planen wollte, setzten sich ihre Vertreter fĂŒr die Erhaltung der bestehenden, vermeintlich ineffizienten redundanten Strukturen ein. Zur Untermauerung ihrer These fĂŒhrte beispielsweise Vincent Ostrom empirische Untersuchungen durch (The Organization of Government in Metropolitan Areas, 1961). Die bekannteste Vertreterin der Bloomington School war die TrĂ€gerin des Wirtschaftsnobelpreises Elinor Ostrom.
Siehe auch
Literatur
âą Anna Growe: Metropolregion. In: ARL, Akademie fĂŒr Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (Hrsg.): Handwörterbuch der Stadt- und Raumentwicklung. Hannover 2018, ISBN 978-3-88838-559-9.
âą Norbert Fischer: Mikrolandschaft und Metropolregion. Ăber den rĂ€umlichen Wandel im Hamburger Umland 1950â2000. In: Dirk Brietzke, Norbert Fischer, Arno Herzig (Hrsg.): Hamburg und sein norddeutsches Umland. Hamburg 2007, ISBN 3-934632-24-6, S. 401â414.
⹠Wolfgang König: Die EuropÀische Metropolregion als steuerungstheoretisches Problem. Politische und gesellschaftliche Initiativen zum Aufbau der Metropolregion Rhein-Neckar. Marburg 2007, ISBN 978-3-8288-9354-2.
⹠Mathias König: Die EuropÀische Metropolregion. Neuer Vertreter regionaler Interessen. Politischer Lobbyismus durch die Metropolregion Rhein-Neckar. Marburg 2007, ISBN 978-3-8288-9353-5.
âą Norbert Fischer: Vom Hamburger Umland zur Metropolregion. Stormarns Geschichte seit 1980. DOBU-Verlag, Hamburg 2008, ISBN 3-934632-31-9.
âą Jens Wassermann: Die Region Hannover â Regionale Kooperation vor dem Hintergrund einer institutionalisierten Gebietskörperschaft. VDM Verlag Dr. MĂŒller, SaarbrĂŒcken 2007, ISBN 978-3-8364-5577-0
âą Industrie- und Handelskammer NĂŒrnberg fĂŒr Mittelfranken (Hrsg.): Metropolregion NĂŒrnberg. 4. Auflage. Verlag Kommunikation & Wirtschaft GmbH, Oldenburg 2006, ISBN 3-88363-258-9.
Weblinks
Commons
: Metropolregionen
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Metropolregion
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Bundesinstitut fĂŒr Bau-, Stadt- und Raumforschung â BBSR
âą METREX â europĂ€isches Netzwerk der Verwaltungen in GroĂrĂ€umen der Metropolregionen
âą Deutsche Metropolregionen â Initiativkreis EuropĂ€ische Metropolregionen in Deutschland
âą Metrobasel â Beispiel fĂŒr eine Metropolitanregion
Einzelnachweise
cite-note-11. â Definition. Archiviert vom Original am 4. November 2016; abgerufen am 8. Mai 2017.
cite-note-22. â Brigitte Adam, JĂŒrgen Göddecke-Stellmann: Metropolregionen â Konzepte, Definitionen und Herausforderungen. In: Informationen zur Raumentwicklung. 9/2002, S. 513 ff. (PDF)
cite-note-33. â Bundesamt fĂŒr Bauwesen und Raumordnung (Hrsg.): Raumordnungsbericht 2005. Bonn 2005, S. 177 ff.
cite-note-44. â H. H. Blotevogel: Deutsche Metropolregionen in der Vernetzung. In: IzR â Informationen zur Raumentwicklung. 6/7.2002, S. 345â352.
cite-note-55. â K. Volgmann: Metropole. Bedeutung des Metropolenbegriffs und Messung von MetropolitĂ€t im deutschen StĂ€dtesystem. (= Metropolis und Region, 10). Detmold 2013.
cite-note-66. â Pearl River Delta, China. In: eros.usgs.gov. Innenministerium der Vereinigten Staaten, abgerufen am 29. Juli 2024 (englisch).
cite-note-77. â Total population of Chinaâs Greater Bay Area from 2012 to 2022. In: statista.com. 5. Oktober 2023, abgerufen am 29. Juli 2024 (englisch).
cite-note-88. â Demographia World Urban Areas 19th Annual Edition August 2023 â Schedule 2: Largest Built-Up Urban Areas or World Agglomerations. (PDF; 2,3 MB) In: demographia.com. August 2023, S. 21, abgerufen am 29. Juli 2024 (englisch).
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cite-note-einwohner-ch-bs-2910. Raumkonzept Schweiz
cite-note-bsf-agglo-3011. Agglomerationen (Memento vom 4. Mai 2009 im Internet Archive), BFS auf bfs.admin.ch
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cite-note-3415. City Mayors: Largest cities in the world and their mayors. In: www.citymayors.com. Abgerufen im 1. Januar 1 (englisch).
cite-note-3516. Local Government Handbook. South Africa: Gauteng Municipalities, Metros. Zensus 2022, auf www.municipalities.co.za (englisch).
cite-note-3617. Local Government Handbook. South Africa: City of Cape Town Metropolitan Municipality (CPT). Zensus 2022, auf www.municipalities.co.za (englisch).
cite-note-3718. Local Government Handbook. South Africa: eThekwini Metropolitan Municipality (ETH). Zensus 2022, auf www.municipalities.co.za (englisch).